Dienstag, 09. Juli 2019

Casual Food-Fotografie: Tipps und Tricks mit Mr. Düsseldorf und der Nikon Z 6

Wenn ihr leidenschaftlich gerne kocht und esst, habt ihr vermutlich schon mal den Drang verspürt, richtig gute Food-Fotos zu machen. So ging es auch dem Team von Mr. Düsseldorf. Seit 2012 versorgt der Lifestyle-Blog aus Düsseldorf die Genießer, Lifestyle-Enthusiasten und Partygänger der Stadt mit Tipps in Sachen Freizeitgestaltung und vor allem mit Empfehlungen zu Restaurants, Kneipen und Bars. Auf der Suche nach perfekten Food-Bildern, die bislang mit dem Smartphone entstanden sind, besuchte das Team einen Tag lang die Nikon School, testete das spiegellose Nikon Z-System und ist seitdem mit professionellem Equipment auf der Jagd nach dem perfekten Food-Foto.

Leckere Nachspeisevarianten

Wer mit Food-Fotografie loslegt, wird zu Beginn wohl erst mal verwundert schauen, denn: Das Meiste, was wir in der Werbung sehen und uns das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt ist gar nicht essbar. Es handelt sich um aufwändige visuelle Illusionen, wie etwa Bier mit Rasierschaum als Krone. Im echten Leben ist „geschmackvolle“ Food-Fotografie – sprich, die Casual Food Fotografie – also ein bisschen schwieriger. Aber dafür kann das Motiv anschließend genüsslich verspeist werden ;-)



Ihr seid auch Food-verliebt und fotografiert die schmackhafte Kost gerne, es fehlt aber noch die Prise Perfektheit in euren Fotos? Kein Problem! Zusammen mit der Nikon School verrät euch Mr. Düsseldorf die besten Tipps für den perfekten Shot kurz vor dem Verzehr:

Vorbereitung – Testfotos vor dem Servieren

Nutzt die Zeit zwischen Bestellung und dem Servieren der Gerichte für Testaufnahmen. Hier geht es darum, eine gut beleuchtete Stelle zu finden und die Kamera richtig einzustellen. So könnt ihr direkt loslegen, wenn das Essen fertig ist. Eine schöne Gelegenheit, die Tischdekoration sowie die Speisekarte als erste geduldige Modelle einzusetzen. Achtet auf die richtige Helligkeit: In einem Restaurant sucht ihr euch am besten direkt den Tisch aus, der das schönste Licht hat. Habt ihr dagegen wenig Licht, behaltet die Belichtungszeit im Auge. Sie sollte möglichst kurz sein damit Eure Bilder nicht verwackeln. Und eine kurze Belichtungszeit ist im Zweifel wichtiger als eine geringe ISO-Zahl. Wer aber vor allem zum Essen im Restaurant ist, kann auch einfach die ISO-Automatik nutzen und den Höchstwert auf einen Wert begrenzen, bei dem deine Kamera noch gute Ergebnisse erzielt. Eine Vollformat-Kamera wie die Nikon Z 6 liefert eine perfekte low-light performance und schafft sehr sanfte Bilder bei ISO 6400 und darüber hinaus.





Im RAW-Format fotografieren

Bei Lebensmitteln ist die korrekte Farbwiedergabe enorm wichtig. In Restaurants ist die Lichtqualität allerdings schwer zu kontrollieren. Das Fotografieren im RAW (NEF)-Format ist insofern sehr nützlich, da ihr den Weißabgleich auch nach der Aufnahme noch festlegen könnt. Zusätzlich bekommt ihr etwas Spielraum für eine nachträgliche Belichtungskorrektur.


Die Nikon School

Natürlich könnt ihr in die Food-Fotografie auch daheim „Learning by Doing“ einsteigen. Aber ein Kurs mit einem professionellen Fotocoach, wie Juliander Enßle, bringt euch ganz schnell auf ein neues Level. Mein Team und ich haben viel Wissen und vor allem auch die Freude an der Nikon Z 6 aus dem Coaching mit nach Hause und in unsere tägliche Arbeit mitgenommen. Wir haben bei unserem Workshop zunächst die wichtigen fotografischen Grundlagen in den toll ausgestatteten Räumen der Nikon School gelernt, passendes Equipment ausgesucht und mitgenommen. Das eigentliche Food-Shooting fand dann im Restaurant Lido Malkasten in Düsseldorf statt. Zu fotografieren gab es erstmal Cocktails und Aperitifs in der Bar – einem Raum, der durch sein tiefes Blau wirklich sehr besonders ist, gerade in Kombination mit der tiefstehenden Abendsonne. Anschließend haben wir von Pulpo bis Crème brûlée Gerichte in Szene gesetzt und natürlich auch gegessen. Mich und mein Team von Mr. Düsseldorf hat der Besuch der Nikon School in kurzer Zeit einen Quantensprung nach vorne gebracht auf unserem Weg zu tollen Fotos. Von dieser Inspiration, werden wir noch lange zehren.



Perspektiven und Abstand

Grundsätzlich solltet ihr jedes Motiv aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren. Die unterschiedlichen Bildwirkungen könnt ihr vorab gut an der Tischdekoration testen. Meist ergeben sich erst durch das Ausprobieren neue Ideen und ihr werdet überrascht sein, wie unterschiedlich das gleiche Arrangement je nach Perspektive wirken kann. Eine einfache Übersicht von oben, eine Aufnahme von der Seite oder gerne auch leicht von unten. Auch Detailfotos gehören zu einer „Casual Food-Reportage“ dazu. Besonders geeignet sind dafür Objektive mit einer geringen „Naheinstellgrenze”, oder anders gesagt: Makroobjektive. Ideal für die Food-Fotografie sind 60mm am Vollformat und damit das AF-S Micro NIKKOR 60mm/2.8G ED, das neben einer überragenden Schärfe auch eine gute Lichtstärke bietet. Aber auch das NIKKOR Z 24-70 mm 1:4 S hat mit nur 30cm über alle Brennweiten hinweg eine perfekte Naheinstellgrenze – das bietet hervorragende Flexibilität nicht nur für den nächsten Restaurantbesuch, sondern auch für eine Vielzahl anderer Motive.


Wenn wir deinen Appetit für köstliche Food-Fotos geweckt haben, könnt ihr in der Nikon School den hier beschriebenen Kurs „Casual-Food-Fotografie im Lido Malkasten“, oder viele andere spannende Workshops zu unterschiedlichen Themen buchen.

Casual-Food-Fotografie im Lido Malkasten in Düsseldorf

Erlebt den hier beschriebenen Workshop selbst! Wir zeigen euch "Food-Fotografie to go": Bilder nebenbei schaffen, das Essen auf dem eigenen Teller jedoch nicht kalt werden lassen, ist Ziel dieses Workshops. Damit alles wunderbar simpel bleibt, sorgen wir dafür, dass Bilder bereits “fertig” aus der Kamera kommen. Genießt und fotografiert mit Coach Juliander gemeinsam den Tag - bon appetit!

Food-Fotografie mit Jürgen Müller in Hamburg

Die Rispe einer Strauchtomate, frisch vom Kutter gekaufte Dorsche in Zeitungspapier eingewickelt oder taufrische Salate. Ein gewisser Purismus steht im Vordergrund. Form und Farbe der Produkte sollen, wenn irgend möglich, erhalten bleiben. Der Hamburger Fotograf Jürgen Müller, selbst ein leidenschaftlicher Koch, zeigt euch, wie man mit einfachen technischen Hilfsmitteln und kleinen nachvollziehbaren Tricks zu exzellenten Fotos gelangt.

Nächster verfügbarer Termin: 31.08.2019

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