Donnerstag, 15. Juni 2017

Wissenschaft trifft Fotografie: Künstler Fabian Oefner macht mit Nikon-Kameras physikalische Kräfte sichtbar

Fotograf und Wissenschaftler Fabian Oefner hat es sich zur Mission gemacht, aus alltäglicher Naturwissenschaft Kunst zu kreieren. In "Nature's Drawings" macht der Schweizer Künstler physikalische Kräfte fotografisch sichtbar und hält diese auf spektakuläre Weise im Detail fest. 

Nikon-Fotograf und Wissenschaftler Fabian Oefner in seinem Studio in der Schweiz.

Fabian Oefner verwendet in seinen Werken oft wissenschaftliche Phänomene, wie zum Beispiel Magnetismus, Strom, Gravitation oder auch den Aspekt der Zeit und versucht, diese künstlerisch umzusetzen. „Das ist ein bisschen wie ein Dirigent, der mit einem Orchester arbeitet – so arbeite ich mit physikalischen Kräften, um quasi die Musik, die Kunst herzustellen“, beschreibt er seine Arbeit.

Um diese Kunst und Naturphänomene auf eine ganz neue Art und Weise sichtbar und erlebbar zu machen, hat Fabian Oefner seine Experimente mit verschiedenen Nikon-Kameras begleitet, darunter der Nikon KeyMission 360 und der Nikon D5 – so steht der Betrachter quasi im Zentrum der Installation und sieht, wie sich die einzelnen Experimente entfalten.

Fabian Oefner während des Experiments mit der Nikon KeyMission 360.

Die Installation des Experiments für die Zusammenarbeit mit Nikon ist ähnlich einer Rube-Goldberg-Maschine aufgebaut, sodass sie autonom von Station zu Station springt und sich so immer eine physikalische Kraft nach der anderen auslöst, bis sich der Kreis der einzelnen Phänomene geschlossen hat. Dieses Projekt, das er „Nature's Drawings“ nennt, ist eine Installation, an der Kunst und Wissenschaft aufeinander treffen.

Die Installation des Projektes "Nature's Drawings", das mit der Nikon KeyMission 360 umgesetzt wurde.

Sie besteht aus insgesamt acht Experimenten, in welchen Skizzen auf Grund unterschiedlicher physikalischer Prozesse und Naturkräfte entstehen. So bildet zum Beispiel Strom fraktale Muster im Papier, rostendes Eisenpulver hinterlässt mit magnetischem Einfluss fragile, subtile Strukturen und Schallwellen werden mittels Schwarzpulver ins Papier gebrannt.

Rostendes Eisenpulver hinterlässt mit magnetischem Einfluss beeindruckende Strukturen auf dem Papier.

„Was mich bei dieser Arbeit besonders interessiert ist die Schönheit des Zufalls. Ich trete quasi als Künstler in den Hintergrund und überlasse die Komposition und die Gestaltung den Naturkräften. Ich als Künstler erstelle nur die Rahmenbedingungen, in dem Fall die Installation, durch die Kunst entstehen kann“, erzählt Fabian.

„Mit meinen Nikon-Kameras kann man genau diesen Prozess verfolgen – vor allem die Nikon KeyMission 360 bietet eine neue Art und Weise, Kunst und Wissenschaft wahrzunehmen“.

Lasst Euch verblüffen und schaut Euch sein faszinierendes Video an:


Mehr von und über Künstler Fabian Oefner findet ihr auf seiner Website.

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