Ein Teleobjektiv zählt zum „Must-have“ eines jeden Fotografen. Hier gibt es neben den unterschiedlichen Bauarten des Telezooms oder der Festbrennweite auch eine breite Produktpalette. Begonnen mit den Brennweiten und der Verarbeitung über die Stabilisator-Technik bis hin zur Lichtstärke möchten wir euch die Kaufentscheidung erleichtern.

Von einem Teleobjektiv spricht man allgemein ab einer Brennweite von 70 mm. In dem Bereich von 70-100 mm werden meistens Porträtbilder oder Makroaufnahmen gemacht. Der Standard-Bereich zwischen 100 mm und 250 mm eignet sich besonders, um das Motiv in der Reportagefotografie näher heran zu holen. Noch höhere Brennweiten zwischen 300 mm und 600 mm werden gerne von Wildlife- oder Sportfotografen genutzt. Der Bereich von 800 mm bis sogar 1.200 mm deckt dann beispielsweise die Astro-Fotografie ab. Mit einer solchen Linse kannst du Mondkrater zählen oder es können Planeten abgelichtet werden. NIKKOR-Teleobjektive haben in der Regel eines gemeinsam: ihre hohe Bild- und Verarbeitungsqualität. Besonders gilt das für die höchste Klasse von Nikon-Objektiven, die mit einem goldenen N gekennzeichnet wird.

Beim Kauf eines Nikon-Teleobjektivs müsst ihr euch zunächst entscheiden, ob es ein Modell mit oder ohne Zoom sein soll. Zoom-Teleobjektive bieten natürlich mehr Flexibilität, Festbrennweiten sind dafür in der Regel lichtstärker. Ab einem gewissen Brennweitenbereich gibt es nur noch Festbrennweiten – 600 mm und aufwärts wären sonst bei annehmbaren Lichtstärken einfach zu groß und schwer.Wichtig bei Teleobjektiven ist der Bildstabilisator, bei Nikon mit VR gekennzeichnet, da eine lange Brennweite automatisch die Gefahr des Verwackelns erhöht. Eine alternative Möglichkeit ist die Nutzung eines Einbein-Statives oder im Bereich Landschaft und Astro-Fotografie auch die Verwendung eines klassischen Dreibeins.

Ein universelles Einstiegsobjektiv von Nikon ist das AF-P DX NIKKOR 70-300 mm 1:4,5-6,3 G ED VR, welches ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. So deckt es flexibel einen großen Brennweitenbereich ab und garantiert dank des Nikon VR-Bildstabilisators knackig scharfe Aufnahmen. Die Lichtstärke von 4.5-6.3 wird für viele Anwendungsgebiete bereits ausreichen. Mit etwas mehr als 400 Gramm ist es ein Leichtgewicht im Gepäck.

Wer auf das Wechseln der Optik verzichten möchte, sollte sich als „Immerdrauf“ im Urlaub das AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-6,3G ED VR anschauen. Das ist zwar kein „reines“ Teleobjektiv, dank des enormen Brennweitenbereiches leistet es allerdings gute Dienste und ist dank VR-Stabilisator auch bei 300 mm noch ohne Stativ scharf.

Teleobjektive sind vielseitig einsetzbar und eignen sich unter anderem ideal für die Tier-, Natur- und Sportfotografie.

Für professionelle Ansprüche werfen wir einen Blick auf das AF-S NIKKOR 80-400 mm 1:4,5-5,6G ED VR. Die Brennweite im Vollformat (FX) von 80 mm - 400 mm entspricht bei DX-Sensor-Kameras 120 mm-600 mm vom Bildwinkel, somit könnt ihr sehr weit entfernte Motive spielend festhalten. Sollte die Brennweite noch immer nicht genügen, könnt ihr den Bereich mit dem AF-S Telekonverter TC-14E III nochmals um den Faktor 1,4 verlängern – im Vollformat sind es dann 112 mm - 560 mm und am Crop-Sensor 168 mm - 840 mm. Der Telekonverter beeinflusst bei ausreichenden Lichtverhältnissen nicht die Leistung des Autofokus.

Hochwertig verarbeitet und mit vergüteten Glaslinsen, das sind die äußeren Werte, die auffallen. Der superschnelle und leise Autofokus kann in drei Modi betrieben werden. Für den Bildstabilisator gibt es einen „Normal“- und einen „Active“-Modus, je nach Einsatzgebiet. Das Objektiv erkennt automatisch, ob ein Stativ angeschlossen ist und regelt entsprechend den Stabilisator. Die Nikon-Produktpalette bietet Teleobjektive passend für jedes Einsatzgebiet und in jeder Preisklasse. NIKKOR-Objektive sind mit fortschrittlichster Technik die Wahl der Profis, zuverlässig und mit herausragender Leistung – in Verbindung mit eurer Nikon-Kamera ein perfektes Paar.

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