Nikon Family Fotograf Lyonel Stief gibt euch im Rahmen unserer #CreateYourLight Challenge zehn kreative Tipps für abstrakte Makrofotografie. Seifenblasen, die aussehen wie Planeten, Discolicht mit Hilfe von CDs oder die klassische Rose mit Wassertropfen - alles ganz einfach daheim mit ein paar cleveren Hilfsmitteln umsetzbar! Lasst euch inspirieren und teilt eure Kreationen zwei Wochen lang mit der Fotografie-Community unter dem Hashtag #CreateYourLight oder #AbstractMacroPhotography und dem Tag @NikonDACH auf Instagram oder in den Facebook-Kommentaren. Am Ende dieser zwei Wochen werden wir die kreativsten und spannendsten Bilder auf unseren Kanälen präsentieren, bevor wir das nächste Thema ankündigen.


Tipp aus dem Video: "Planetare Seifenblasen"

Z 6 | AF-S VR Micro-Nikkor 105 mm 1:2,8G IF-ED | f/13 | 1/80 Sek. | ISO 160

Wollt ihr euch auch an den "planetaren Seifenblasen" versuchen? Das ist gar nicht so schwer. Und das großartige daran ist: Die Bilder sehen immer unterschiedlich aus! 

Nehmt etwas Spülseife, Wasser und einen kleinen Behälter, zum Beispiel ein Glas. Erzeugt mit einem Strohhalm eine große Blase und werft einen Blick auf die Oberfläche. Nach kurzer Zeit werden einige ausgefallene Farben erscheinen! Um sie besser sichtbar zu machen, sollte die Lichtquelle so groß und nah wie möglich sein. Wenn ihr gerade keine Softbox habt, nehmt euch einfach den inneren Teil eines Faltreflektors und platziert ihn über dem Glas. Lasst jetzt eine Lampe von oben darauf leuchten und die Reflektionen auf der Blase werden in allen möglichen Farben leuchten. Sanftes Pusten kann auch dabei helfen, noch mehr tolle Muster zu erzeugen.

Welche Objektive brauche ich für die Makrofotografie?

Um in den Makrobereich vorzudringen, reichen oft schon moderne Standardzooms, die immer häufiger eine gute Makrofunktion besitzen. Das wichtigste Zubehörteil für jeden „richtigen“ Makrofotografen ist jedoch das Makroobjektiv. Makroobjektive unterscheiden sich in ihrer Bauweise, ihrer optischen Konstruktion und den Abbildungseigenschaften von normalen Objektiven ähnlicher Brennweite erheblich. Sie weisen eine sehr geringe Bildfeldwölbung auf, sodass über das ganze Bildfeld eine gleichmäßige Schärfe erreicht wird.

Moderne Makroobjektive verwenden gleich mehrere Linsengruppen im optischen System, welche zur Fokussierung nicht als System im Ganzen verschoben werden, sondern die Abstände relativ zueinander ändern können. Diese Linsengruppe nennt man Floating-Elements und erlaubt eine nahezu perfekte Korrektur von Abbildungsfehlern vom Nahbereich bis hin in den Fernbereich. Deshalb eignen sich viele Makroobjektive auch ganz hervorragend als Porträtobjektiv. Mit der größeren Brennweite wächst der Abstand von der Frontlinse zum fotografierten Motiv.

Wenn ihr beispielsweise schreckhafte Insekten fotografiert, empfiehlt sich eine Brennweite von etwa 150 mm und länger, da es die Aufnahme aus größerem Abstand ermöglicht – Stichwort: Fluchtdistanz. Für Makroaufnahmen von nicht flüchtigen Objekten, wie Blüten oder detailreichen Pilzen im Wald beispielsweise, sind kurzbrennweitige Makroobjektive geeigneter, da man schlicht und ergreifend näher ran kann. Dafür eignet sich das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8G oder das AF-S Micro-NIKKOR 60 mm 1:2,8G ED gut. Wer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will, kann sich auch ein AF-S VR Micro-NIKKOR 105 mm 1:2,8G IF-ED zulegen.

Alle Makro-Objektive

Z 6 | AF-S VR Micro-NIKKOR 105 mm 1:2,8G IF-ED | f/16 | 1/50 Sek. | ISO 1000

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