Freitag, 05. Oktober 2018

Volle Konzentration auf die Bildgestaltung – Unterwegs mit der Nikon D7500

Der Schweizer Abenteuerfotograf Stephan Wiesner ist mit der Nikon D7500 losgezogen und hat sie für euch auf Herz und Nieren getestet. Folgt dem Fotoexperten auf eine Reise hinter die Geschichten seiner Bildern und erfahrt, welche Eigenschaften der Kamera für ihn besonders wichtig sind.

Bild: Stephan Wiesner // Furkapass
Der Autofokus der D7500 ist so gut, dass er zur Selbstverständlichkeit wird. Bei Tageslicht mit einem 70-200mm Objektiv ist die Arbeit ein reiner Spaß! Ich kann mich voll auf die Bildkomposition konzentrieren. So lautet mein Resümee nach drei Wochen mit der sportlichen Nikon. Egal ob Sportfotografie, Sternenhimmel in den Alpen oder Urlaub in Frankreich: Autofokus, Weissabgleich und Belichtung sind immer gut.


Bild: Stephan Wiesner im Regen

zelt bei nacht in den alpen

Die Nikon D7500 ist seit Jahren die erste Kamera, mit der ich überwiegend JPGs fotografiere – weil diese bereits Produktionsqualität haben.

„Es ist windig!“, brülle ich in die Linse von meinem iPhone. Trotz Sommer ist die Temperatur hier auf 2300m nur knapp über Null. Nach einem kurzen Video für meine Instagram Story stemme ich mich wieder in den Wind und marschiere weiter. Auf der Suche nach einem Zeltplatz für die Nacht.

Als Abenteuerfotograf bin ich viel in den Alpen unterwegs und dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Entsprechend muss meine Ausrüstung rund ums Jahr Frost vertragen und mit Handschuhen bedient werden können. Wenn meine Kamera in der Nacht versagt, verdiene ich kein Geld und muss zwei Tage später wieder kommen.

Deswegen habe ich bei der Fotoausrüstung die gleichen Qualitätsanforderungen, wie bei meiner Bergsteigerausrüstung.Eine Stunde später finde ich endlich einen Platz, von dem aus ich meine beiden Zielfotos machen kann. „Zelt bei Nacht in den Alpen“ und „Furkapass mit Lichtspuren“ steht in meinem Notizbuch.

Schnell baue ich das Zelt auf und krieche in den Schlafsack um mich aufzuwärmen. Nachdem ich wieder Gefühl in den kalten Fingern bekommen habe, schreibe ich eine SMS an meine Freundin: „Heil angekommen. Saukalt! Wäre schön, wenn Du hier wärest!“ Dann versuche ich zu dösen.

Den Wecker stelle ich auf 21:50 Uhr, die Blaue Stunde wird mich wieder aus dem Zelt treiben.Und zwei Stunden später der Sternenhimmel erneut. Das Zelt-Foto ist übrigens ein JPG out of camera. Und die D7500 funktioniert auch bei Frost – das habe ich ausprobiert!

Bild: Stephan Wiesner // JPG out of camera

Eine Stunde später finde ich endlich einen Platz, von dem aus ich meine beiden Zielfotos machen kann. „Zelt bei Nacht in den Alpen“ und „Furkapass mit Lichtspuren“ steht in meinem Notizbuch. Schnell baue ich das Zelt auf und krieche in den Schlafsack um mich aufzuwärmen.

Nachdem ich wieder Gefühl in den kalten Fingern bekommen habe, schreibe ich eine SMS an meine Freundin: „Heil angekommen. Saukalt! Wäre schön, wenn Du hier wärest!“ Dann versuche ich zu dösen. Den Wecker stelle ich auf 21:50 Uhr, die Blaue Stunde wird mich wieder aus dem Zelt treiben. Und zwei Stunden später der Sternenhimmel erneut. Das Zelt-Foto ist übrigens ein JPG out of camera. Und die D7500 funktioniert auch bei Frost – das habe ich ausprobiert!


das kleine venedig zur blauen stunde

Als Abenteuerfotograf habe ich vielfältige Einsätze. Dabei trage ich die Kamera beim Bergsteigen und Wandern gerne in der Hüfttasche, damit sie immer griffbereit ist.

Die D7500 hat für mich die perfekte Größe. Sie ist klein und leicht genug für die Hüfte, aber doch groß genug, dass ich sie mit Winterhandschuhen bedienen kann. Und sie ist wetterfest.

„Warst Du schon mal in Colmar?“, frage ich Anja, während wir auf den Sonnenuntergang an der Burg Hohenzollern warten. Für den nächsten Tag ist hier Regen angesagt, aber drüben in Frankreich sollte es schöner werden. „Nein? Das steht bei mir noch auf der Liste, bist Du dabei?“ Sie ist dabei, also zücke ich mein Telefon und buche ein Hotel in Colmar. Das „Kleine Venedig zur blauen Stunde“ lautet mein Zielfoto.


Bild: Stephan Wiesner // Colmar




Über Stephan Wiesner

Stephan Wiesner ist der bekannteste „Online-Fotograf“ der Schweiz. Er ist auf Portraits und Abenteuerfotografie spezialisiert und hat mehrere Fotografie-Bestseller geschrieben. Auf seinem Youtube-Kanal und dem Fotografie-Blog teilt er sein Wissen und seine Erfahrungen mit über 60.000 anderen Fotografen.




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