KREATIV-CHALLENGE MIT REISE- & LANDSCHAFTS-FOTOGRAF KRISTOF GÖTTLING UND DER NIKON Z 7: SPOT THE UNIQUE IN THE ORDINARY

Mittwoch, 07. August 2019
Ausgestattet mit dem Nikon-Z-System haben wir drei unterschiedliche Fotografen aus verschiedenen Fotografie-Genres vor die Challenge „SPOT THE UNIQUE IN THE ORDINARY“ gestellt. Kristof Göttling, Reise- & Landschaftsfotograf, zog es in die aufregende Stadt New York. Janine Hegendorf, Food-Liebhaberin & -Fotografin, kreiert in ihrer Küche einen leckeren Cheese Burger und Sonja Saur, kreative People-Fotografin, interpretiert das Einzigartige in intimen Momenten zwischen Mutter und Kind.

Spot the unique in the ordinary

Als Nikon mit der Challenge auf mich zukam, habe ich bei „Unique“ zu aller erst an Unikate, Einzelstücke gedacht. Sowas beim Reisen in einem urbanen Raum zu finden, hört sich erst einmal kompliziert an. Jedoch könnt ihr schnell feststellen, dass es durchaus sehr viele Unikate gibt. Überall… Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung nach eher darin, das entsprechende „ordinary“ zu finden.

Ich bin ein absoluter New York Fan und war mittlerweile schon acht Mal dort. Dieses Mal war ich sogar schon zum zweiten Mal als Trainer einer Fotoreise da - ich liebe diese Art von Job: Du bist unterwegs mit fotointeressierten Menschen, die die Fotografie genauso sehr lieben, wie du selbst, die wissbegierig und neugierig sind, die neuen Orte und Eindrücke einzufangen - und das dann auch noch in einer so spannenden Stadt!

Z 7 | 1/1000s | f/4 | ISO 100

Z 7 | 1/1000s | f/4 | ISO 100

Was mich an New York fasziniert, ist vor allem die Fülle an Motiven. Obwohl ich schon so oft vor Ort war, habe ich wieder 4.000 Bilder mit nach Hause gebracht. Die Stadt ist ein eigenes Land, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Ich freue mich bereits auf den nächsten Besuch. :-) Wenn ich mich für einen Lieblingsort oder -platz entscheiden müsste, würde meine Wahl auf Dumbo fallen. Der Platz zwischen der Brooklyn und der Manhattan Bridge hat alles, was ihr braucht: eine wunderbare Skyline, spannende Brücken, tolle Parkanlagen und direkten Zugang zum Meer. Ich liebe es, dort zu fotografieren, aber auch zu relaxen und einfach nur die Stadt zu genießen.

Ich habe schon nach Kurzem viele Motive gefunden, die für mich das „Besondere im Gewöhnlichen sind“: einzigartige Architektur, Spiegelungen von Gebäuden an Glaswänden, interessante Lichtstimmung nach Sonnenuntergang oder auch besondere Perspektiven auf Gebäude, die ich durch andere Architektur hindurch entdecken konnte.

Z 7 | 1/1000s | f/2.8 | ISO 100

Z 7 | 1/320s | f/5.6 | ISO 100

Z 7 | 1/8000s | f/2.8 | ISO 200

Z 7 | 1/1000s | f/2.8 | ISO 31

Z 7 | 1/125s | f/8 | ISO 400

Behind The Scenes

Wir waren insgesamt 7 Tage unterwegs und natürlich läuft nicht immer alles nach Plan. Dieses Mal waren die Wetterkonditionen vor Ort tatsächlich eine Herausforderung. 35°C in New York City sind kein Spaß. Vor allem in der U-Bahn mit 20kg-Rucksack auf dem Rücken. Wenn ich mir dann jedoch die entstandenen Fotos ansehe, sind all der Stress oder die Strapazen (oder die Schwitzerei) vergessen!

Mit dabei war meine Nikon Z 7 und diverse NIKKOR Z-Objektive. Das NIKKOR Z 35 mm 1:1,8 S mag ich besonders gerne. Es hat eine mega gute Abbildungsqualität! An der Z 7 schätze ich besonders das Display im Viewfinder. Oh mein Gott, ist das Zucker! :-P Ich könnte meine Bilder ewig durch das kleine Fenster betrachten! Natürlich ist es aber nicht nur schön anzusehen, sondern auch mega hilfreich. Besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen ist die Betrachtung hierüber Gold wert.

Z 7 | 1/20s | f/4.5 | ISO 1000

Z 7 | 1/2000s | f/2.8 | ISO 100

Das Video ist für mich der Inbegriff von „SPOT THE UNIQUE IN THE ORDINARY“: in fast 100 Einzelfotos seht ihr in Stop-Motion, was sich mit einer Brennweite von 14-400mm (inkl. Converter) erreichen lässt.


Kleine Reisetipps für New York

Holt euch auf jeden Fall eine unlimitierte Metro-Card. Für 30 Dollar könnt ihr eine Woche lang so viel U-Bahn fahren, wie ihr möchtet. Das hilft enorm! Außerdem würde ich dringend empfehlen, keine Tages-Ablauf-Planungen zu Hause zu erstellen, wenn ihr noch nie vor Ort ward. Die Stadt ist größer als alles anderen, die ihr bereist habt und die Wege dauern nicht nur länger, sondern rauben auch Kraft. Macht am ersten Tag eine Tour mit dem Hopp-on-Hopp-off Bus (ohne auszusteigen) und verschafft euch einen Überblick. Erstellt dann den Plan für die nächsten Tage.

Wenn ich an einen Ort reise, an dem ich zuvor noch nie war, hole ich mir vorher Inspiration durch Social Media und Google Maps. Es ist immer gut, ein paar feste „Anlaufstellen“ zu haben. Trotzdem würde ich mir aber auch immer Platz für Spontanität lassen. Die besten Bilder entstehen oft, wenn man sich einfach nur treiben lässt.



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