ULI CREMERIUS

Uli Cremerius ist 22 Jahre jung und arbeitet neben seinem Studium als freiberuflicher Fotograf in Bonn. Bereits im Alter von 15 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie. Seit vier Jahren konzentriert sich Uli insbesondere auf die Reise- und Landschaftsfotografie. Sofern er nicht im Hörsaal sitzt, nutzt er seine Freizeit um neue Orte zu entdecken und die Schönheit der Natur mit seiner Kamera abzulichten.

Wie & wann bist du zur Fotografie gekommen?

Die Fotografie hat bereits in meiner Kindheit einen besonderen Platz eingenommen.  Dadurch, dass meine Eltern jeden Familienurlaub mit der Kamera festgehalten haben, war mein Interesse an der Erstellung von Fotos frühzeitig geweckt. Mit 15 Jahren ging es dann aber so richtig los. Zusammen mit einem meiner besten Freunde, erstellte ich meine ersten Langzeitbelichtungen von Silvesterbatterien, ehe ich den Weg zur Landschaftsfotografie einschlug.

Was treibt dich an?

Dass ich das machen kann, was mir Spaß macht, ist an sich schon Antrieb genug. Jedoch teile ich meine Fotos nicht nur mit meiner Anhängerschaft auf Instagram, sondern auch mit zwei älteren Damen, die mich schon lange auf meinem Lebensweg begleiten.

Sobald ich von einer Reise zurückkehre, zeige ich sowohl meiner Oma als auch meiner Nachbarin die Fotos und berichte ihnen von meinen Erfahrungen. Ihre Begeisterung für meine Reiseberichte, treibt mich besonders an.

Was / Wann / Wo fotografierst du am liebsten?

Am liebsten fotografiere ich früh morgens und am späten Abend zur blauen Stunde. Zwar überwiegt auf meinem Instagram-Account die Landschaftsfotografie, am meisten begeistert mich jedoch die Welt der Tiere. Da der Wald direkt vor meiner Haustüre liegt, kann ich morgens ein wenig länger schlafen, was bei Fahrten zu Landschaftsspots meistens nicht möglich ist. 

Was war für dich die bisher herausforderndste Situation als Fotograf?

Im vergangenen Jahr habe ich sehr viele Stunden vor einem Fuchsbau verbracht. Den Fuchs habe ich zwar zweimal gesehen, jedoch kein vernünftiges Foto aufgenommen. Das soll sich in diesem Jahr unbedingt noch ändern.

Wie entstehen die Ideen für deine Reiseziele?

Instagram ist für mich eine Art Reiseplaner. Anhand der Accounts, denen ich folge, kann ich die in meinen Augen interessanten Spots ausfindig machen und eine erste Route festlegen. Sobald ich ein Land besuche, dass ich bis dato noch nicht bereist habe, schenkt mir meine Mutter den dazugehörigen Reiseführer, der mir sowohl einen Überblick über die Kultur als auch über weitere Sehenswürdigkeiten ermöglicht.

Was fasziniert dich an der Landschaftsfotografie?

Faszination und Enttäuschung gehen bei der Landschaftsfotografie häufig Hand in Hand. Besonders reizt mich, dass man aufgrund der Wetterlage nie weiß, welche Bedingungen man vor Ort antrifft. Ein Risiko, das ich jedoch gerne eingehe.

Welches ist dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

In den vergangenen zwei Jahren bin ich bereits dreimal nach Norwegen gereist. Neben der Vielseitigkeit der Natur, hat mich insbesondere die Aufgeschlossenheit und Lebensweise der Menschen begeistert. In meinen Augen stellen die Lofoten Inseln ein Wunderland für einen Fotografen dar, in das ich so schnell wie möglich zurückkehren möchte.

Die Geschichte hinter einem deiner Bilder: Gibt es ein Bild, das dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Das Foto das mir besonders am Herzen liegt, habe ich noch nicht aufgenommen, sondern besteht nur in meiner Imagination. Jedes Foto ist für sich besonders und erzählt eine Geschichte. Da ich schon seit langer Zeit versuche, einen Fuchs vor die Linse zu bekommen, könnte ich mir vorstellen, dass daraus ein ganz besonderes Foto hervorgeht.

Was macht dich zu einem Original?

Die Kombination aus Bild und Text ist das, was mir am meisten Spaß macht. Ob mich das einzigartig macht, müssen andere entscheiden.

WHAT'S IN MY BAG

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