SO GELINGEN PERFEKTE PORTRÄTS – TEIL 2

Donnerstag, 30. April 2020

Porträts gehören in der Fotografie zu den absoluten Lieblingsmotiven. Mit eurer Nikon-Kamera seid ihr bestens gerüstet, um großartige Bilder abzulichten. Im zweiten Teil unserer Serie sagen wir euch, wie euch eure Nikon-DSLR oder -Systemkamera unterstützt und worauf es bei tollen Porträts ankommt.

Nikon D3500 mit Guide-Modus

Der große DX-Format-Sensor der D3500 fängt mit 24,2 Megapixeln detailreiche Fotos und Full-HD-Filme ein – auch bei schwachem Licht. Im Zusammenspiel mit der Abbildungsleistung eures NIKKOR-Objektivs gelingen euch auf diese Weise kunstvolle Porträts mit zarter Hintergrundunschärfe. Ganz einfach – insbesondere, wenn ihr den Guide-Modus der D3500 nutzt. Dieser wird schnell und bequem über das Wahlrad auf der Oberseite eurer Nikon-DSLR ausgewählt und direkt gestartet. Auf dem hochauflösenden Monitor auf der Rückseite könnt ihr nun direkt loslegen. Zur Wahl stehen euch drei Punkte: Fotografie, Anzeigen/Löschen und System. Wählt nun den ersten Punkt aus und bestätigt mit OK. Ihr habt nun die Auswahlmöglichkeit zwischen der Einsteiger-Fotografie oder der Fotografie für Fortgeschrittene.

Bei der ersten Option werden die ersten Elemente des Funktionswählrades eingestellt. Zudem habt ihr hier eine Erklärung zu den verschiedenen Symbolen und könnt dann das passende auswählen. Dies erleichtert euch den Einstieg in alle Metiers der Fotografie – auch beim Thema Porträt. Bei der Fortgeschrittenen-Option werdet ihr durch ein Menü geführt, welches letztendlich darauf abzielt, Belichtungszeit und Blende nach Belieben einzustellen. So lernt ihr Schritt für Schritt die verschiedenen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten besser kennen. Gerade für Foto-Neulinge ist der Guide-Modus somit eine prima Hilfe, um direkt durchzustarten.

Als spiegellose Alternative steht die Nikon Z 50 bereit. Sie löst 20,9 MP im DX-Format auf, um jederzeit wunderbare Momente einzufangen. So unterstützt sie euch unter anderem mit einem sehr leistungsstarken Augen-Autofokus. Dadurch werden Porträts optimal scharfgestellt. Und auch Tierporträts lassen sich mithilfe der Technologie ganz einfach in Szene setzen.

Tolle Porträts, ganz einfach

Damit ihr von Beginn an schöne Porträtfotos mit eurer Nikon-Kamera fotografiert, verraten wir euch, worauf es dabei besonders ankommt. Sehr wichtig ist – vielleicht etwas überraschend – der Hintergrund. Denn wenn ihr eine Person vor einem hellen Hintergrund aufnehmt, zeigt das Foto möglicherweise nur ein Silhouette. Aufgrund der Helligkeit belichtet eure Nikon das Bild unter und es erscheint dunkel. Um dem entgegenzuwirken, klappt das integrierte Blitzgerät eurer Nikon-DSLR auf oder aktiviert die Funktion D-Lighting. So wird das Gesicht heller. Jede Spiegelreflex- und Systemkamera von Nikon verfügt darüber hinaus über eine Belichtungskorrektur-Funktion. Damit könnt ihr das Motiv um ein oder zwei Blendenstufen überbelichten, um das Vordergrundmotiv aufzuhellen. Alternativ könnt ihr natürlich auch auf einen anderen Hintergrund umschwenken. Dieser sollte vor allem möglichst ruhig sein und nicht von der Person ablenken.

Offene Blende und Zeitautomatik

Schließt nun eure Blende so weit wie möglich und arbeitet im Modus Zeitautomatik. Entsprechend wählt eure Nikon die passende Belichtungszeit für eure gewählte Blende, etwa f/2,8, aus. Hilfreich ist zudem, wenn ihr im Menü die Funktion Auto-ISO aktiviert. So legt eure Nikon die Empfindlichkeit des Sensors in einem vorgegebenen Rahmen fest und ihr könnt euch noch stärker auf euer Gegenüber konzentrieren. Bei der Nikon D3500 bietet sich zum Beispiel der Bereich von ISO 100 bis ISO 3.200 an. Die Nikon Z 50 bietet einen Bereich von ISO 100 bis ISO 51.200 und den “Autofokus mit wenig Licht”. Letzterer erlaubt euch das Fotografieren nächtlicher Street-Motive oder Porträtaufnahmen in schwachem Licht – mit mehr Details als jemals zuvor. Natürlich ist die Person im Bild das Wichtigste. Nehmt also nicht gleichzeitig die gesamte Umgebung mit ins Bild, sondern legt mithilfe der perfekten Brennweite (zum Beispiel 50 mm am DX-Format) den Ausschnitt entsprechend fest. Geht näher heran oder nutzt alternativ ein Nikon-Teleobjektiv oder ein Nikon-Zoomobjektiv. Isoliert das Motiv vor dem gewählten, schlichten Hintergrund. Ob nun Hochformat oder Querformat hängt von der Situation und der Umgebung ab. Lichtet im Zweifelsfall beide Varianten ab, sodass ihr später entscheiden könnt.

Im dritten Teil unserer Serie erklären wir euch, welche Blickwinkel sich bei Porträtaufnahmen anbieten und wie ihr mit der Wahl der Brennweite euer Motiv gekonnt in Szene setzen könnt.

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