MEHR DYNAMIK IN SPORT- UND ACTIONFOTOS

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Aufnahmen von Sportarten aller Couleur sind ein Garant für spannende Fotos und bieten eine Bandbreite an Emotionen. Wir zeigen euch Tipps und Tricks für die Gestaltung wirklich starker Sport- und Actionbilder.

Passt euch der Situation an

Um herausragende Sportfotos abzulichten, müsst ihr im Kern einen Bewegungsablauf studieren und euch einen dazu passenden, guten Bildaufbau überlegen. Zudem sollte das Licht im Idealfall von der richtigen Seite kommen und im Hintergrund sollte sich nichts Störendes oder Ablenkendes befinden. Darüber hinaus gilt es, den Schärfepunkt exakt zu treffen. Hier werdet ihr vom präzisen und reaktionsschnellen Autofokus eurer Nikon-Kamera unterstützt, sodass ihr euch noch intensiver mit dem Motiv auseinandersetzen könnt. Sportfotografie erfordert ein schnelles Denken, ein noch flinkeres Handeln und lebt vom perfekten Augenblick. Passt euch also so gut wie möglich an die jeweilige Aufnahmesituation an. So bekommt ihr mit zunehmender Zeit ein Gefühl dafür, was in dem Moment am besten funktioniert.

Genialer Zoom-Burst-Effekt

Alternativ könnt ihr auch den Zoom-Burst-Effekt ausprobieren. Dafür benötigt ihr ein flexibles Telezoom wie das AF-S NIKKOR 70-200 mm 1:2,8E FL ED VR. Beginnt bei maximaler Brennweite, löst mit einer etwas längeren Verschlusszeit von zum Beispiel 1/30 Sekunde aus und dreht dabei die Brennweite möglichst gleichmäßig und schnell auf 70 mm. Schon wird euer Hauptmotiv mit zusammenlaufenden Strahlen eindrucksvoll betont.

Herausragende Sport- und Actionfotos

Ein gutes Foto kann sein, wenn es euren technischen und ästhetischen Ansprüchen genügt, aber auch vom Sportler gefeiert wird. Es bringt euch wenig, wenn der Fotograf glücklich ist und der Athlet am Ende feststellt, dass das Bild keinen besonderen Moment zeigt oder den Sport falsch darstellt. Versucht daher immer, auch euer Gegenüber mit euren Aufnahmen zu begeistern. Ob sie gut sind oder nicht, hängt dann oft vom Blickwinkel oder dem Bruchteil der Sekunde ab, in dem ihr fotografiert. Natürlich spielen auch alle gestalterischen Gesichtspunkte eine Rolle: Bildaufbau, Schärfe etc. Also alles, was auch für ein Landschaftsfoto gilt. Und nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, ist es ein wirklich fantastisches Foto.

Fotografieren aus sicherer Distanz

Besonders wichtig für erfolgreiche Aufnahmen von Sportarten wie Motorsport, Fußball oder Eishockey ist die Wahl der richtigen Brennweite. Das besonders umfangreiche NIKKOR-Sortiment erleichtert euch dabei die Auswahl, da vom Ultraweitwinkel bis zum Supertele alles vorhanden ist, um möglichst schnell und flexibel zu fotografieren. Bei Sport- und Actionbildern bieten sich in der Regel lange Brennweiten wie 300 mm, 400 mm oder ein flexibles Zoom mit 200-400 mm an. So kommt ihr möglichst nah an euer Motiv heran, haltet aber dennoch einen ausreichend großen Sicherheitsabstand. Besonders wichtig ist das, wenn ihr zum Beispiel in der Nähe einer Rennstrecke fotografiert. Lichtstarke Objektive helfen euch nicht nur in der Dämmerung, sondern erlauben euch auch, den Hintergrund in Unschärfe zu tauchen, etwa bei einem Sportlerporträt. Doch auch kurze Brennweiten können ihren Reiz haben, da sie eure Umgebung stärker in einen Kontext bringen und durch ihre weiten Bildwinkel Linien im Motiv betonen. Eine Auswahl empfehlenswerter Sport- und Action-Objektive findet ihr in unserem Artikel "Sport-und-Actionfotos in Perfektion".

Action einfrieren oder Bewegung betonen

Kurze Verschlusszeiten fangen die schnellen Motive perfekt ein. Mit Zeiten von 1/2.000 Sekunde und kürzer friert ihr die Action im Bild ein. Wollt ihr hingegen Bewegung zeigen, kommen Belichtungszeiten von 1/60 bis 1/250 Sekunde infrage. Mit einem Mitzieher bleibt euer Hauptmotiv zum Beispiel scharf, während ihr dem Hintergrund noch mehr Dynamik verleiht. Dafür fokussiert ihr das Motiv an, schwenkt etwa bis zur Mitte horizontal mit – und löst dann aus. So wird der Hintergrund in eine tolle Bewegung getaucht.

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